Deep-Learning-Schulung für Bildverarbeitungsentwickler

Die Embedded Vision Alliance veranstaltet am 7. September 2017 in Hamburg ein ganztägiges Training zum Thema Deep Learning für rechnergestütztes Sehen, das auf TensorFlow von Google basiert.

 (Bild: Embedded Vision Alliance)

(Bild: Embedded Vision Alliance)

Tiefe neuronale Netze liefern in vielen Bereichen der visuellen Erkennung exzellente Ergebnisse, z.B. bei der Erkennung von Gesichtern und Objekten oder auch beim Thema optischer Fluss. Selbst sehr anspruchsvolle Aufgabenstellungen, wie das Lesen von Lippen, führen beim Einsatz solcher Algorithmen zu vielversprechenden Ergebnissen. Aus diesen Gründen sollten Entwickler, die sich mit der Lösung schwieriger Bilderkennungsaufgaben befassen, Techniken aus dem Bereich der tiefen neuronalen Netze als mögliche Basis für ihre Arbeit unbedingt in Betracht ziehen. Das Open Source Framework TensorFlow von Google hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer der beliebtesten Software-Plattformen für das Design, das Training, die Evaluierung und den Einsatz von tiefen neuronalen Netzen entwickelt. Eine perfekte und effektive Möglichkeit, sich über die Einsatzmöglichkeiten von TensorFlow im Bereich der optischen Bilderkennung zu informieren, stellt eine ganztägige Schulung der Embedded Vision Alliance dar, die am 7. September 2017 im Steigenberger Hotel in Hamburg stattfindet. Dieses Training vermittelt den Teilnehmern praxisnahes Wissen, das erforderlich ist, um TensorFlow für die Entwicklung und den Einsatz von Deep Learning-Applikationen für das das künstliche Sehen auf PCs, Embedded-Systemen, Mobilgeräten und in der Cloud zu nutzen. Die flexible Architektur von TensorFlow ermöglicht dabei mit einer einzigen API den Einsatz einer oder mehrerer CPUs, GPUs, DSPs oder anderer Prozessoren. Der erfahrene Trainer wird in seinem Seminar erklären und demonstrieren, wie man TensorFlow für Deep Learning-basierte Aufgaben im Bereich des Maschinensehens nutzen kann. Die Teilnehmer werden dabei anhand von angeleiteten Übungen praktische Erfahrungen beim Schreiben von TensorFlow-Code sammeln. Diese Schulung eignet sich für Ingenieure, die Algorithmen und Software für das Maschinensehen entwickeln und die TensorFlow schnellstmöglich für diese Aufgaben nutzen wollen. Einsatzgebiete dafür finden sich in verschiedensten Applikationsfeldern, unter anderem in Bereichen Industrie, Medizin, Endanwender, Einzelhandel, öffentliche Sicherheit oder Automotive. Auch für Manager, die Grundlagen für das Entwickeln von tiefen neuronalen Netzen und den Einsatz von TensorFlow aufbauen wollen, stellt dieses Training eine hervorragende Möglichkeit dar, ihr Wissen zu erweitern. Nach dem Seminar werden alle Teilnehmer in der Lage sein, TensorFlow produktiv für ihre Tätigkeiten zu nutzen. Schon vor dem eigentlichen TensorFlow-Schulungstag wird die Embedded Vision Alliance Teilnehmern, die eine Einführung in die Technik tiefer neuronaler Netze benötigen, ein zweistündiges Online-Videotutorial anbieten. Die Schulungssprache ist Englisch. Weitere Informationen zur Schulung und zur Anmeldung sind unter www.tensorflow.embedded-vision.com zu finden.

Deep Learning-Schulung für Bildverarbeitungsentwickler
Bild: Embedded Vision Alliance


Das könnte Sie auch interessieren

EVE mit Keynotes von Intel und Qualcomm

Die beiden Keynotes der Embedded Vision Europe Konferenz (12.-13. Oktober, Stuttgart) stehen fest.

Infineon setzt auf sprachgesteuerte Mensch-Maschinen-Interaktion

Heute noch kommunizieren Mensch und Maschine zumeist über Tastatur und Display. Der nächste Entwicklungsschritt wird hochleistungsfähige Sprachsteuerung allgegenwärtig machen.

Anzeige
Mainboards sind fit für Kabylake

Die Fujitsu Industrie-Mainboards D3433-S1, D3434-S1, D3441-S1 und D3446-S1 lassen sich demnächst als S2-Version mit den aktuellen Intel Core i-Prozessoren der 7. Generation (‚Kabylake‘) bestücken. Die Intel Core i-Prozessoren der 7. Generation, die – wie die der sechsten Generation – für den LGA1151-Prozessorsockel ausgelegt sind, weisen eine vergleichsweise niedrigere Verlustleistung auf und können mit höheren Taktraten betrieben werden. Mit den neuen Boards bietet Fujitsu zusätzlich zu den S1-Versionen, die Skylake unterstützen, eine aktuelle Serie an Mini-ITX, µATX und ATX Industrie-Mainboards an, die fit für Kabylake sind. Diese sind darüber hinaus bis auf einige allgemeine Optimierungen, die für eine besonders lange Verfügbarkeit sorgen, baugleich zu ihren Vorgängern, sodass Nutzern das Design-In erheblich erleichtert wird.

Sigfox-Partner ermöglichen schnelles IoT-Wachstum

Sigfox erweitert sein Partner-Ökosystem kontinuierlich. Dadurch will das Unternehmen ein schnelleres IoT-Wachstum erreichen.

Was wir alles können!

In Fabriken, am Arbeitsplatz, zu Hause, in den Städten, in der Luft und sogar im Weltall – Mitsubishi Electric bietet innovative Lösungen. In der neuen Broschüre „Unsere Lösungen für Ihr Unternehmen“ finden Sie spannende Praxisbeispiele! Mitsubishi Electric ist einer der weltweit führenden Namen im Bereich der Herstellung und des Vertriebs von elektrischen und elektronischen Produkten und Systemen, die in einem breiten Spektrum von Bereichen und Anwendungen zum Einsatz kommen.

Single-Board-Computer für Industrie-Automatisierung oder Transportwesen

Adlink bringt einen neuen PCI/104-Express Single-Board-Computer auf den Markt. Der Rechner auf Basis eines Intel Core-Prozessors der 6. Generation unterstützt bis zu 16GB direkt eingelöteten DDR4-ECC-Speicher. Das robuste Design des CMx-SLx-Rechners sorgt für hohe Lebensdauer, damit ist er für die Bereiche Industrie-Automatisierung, Transportwesen, Energieversorgung und Militärelektronik geeignet.