Automatisierungssoftware

Wegen raffinierterer Methoden von Cyberkriminellen sowie wachsender regulatorischer Auflagen stehen Organisationen zunehmend vor der Herausforderung Geldautomaten, bargeldlose Verkaufssysteme (Point of Sales, POS) und Geräte für Bestell- und Abrechnungssysteme zu sichern. Die neue Version der Sicherheitslösung Kaspersky-Embedded-Systems-Security schützt zahlreiche Embedded-Systeme, die bei hochsensiblen Finanztransaktionen eingesetzt werden, und berücksichtigt gleichzeitig die auf der Branche lastenden regulatorischen Anforderungen.

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Automotive Datenrecorder für Multisensorik

Die Recording-Software Aveto.rec (Automotive Validation Toolchain) ist gezielt auf Sensoren und Steuergeräte zukünftiger Fahrerassistenzsysteme und autonomer Systeme zugeschnitten.

Blackberry adressiert mit dem QNX Hypervisor 2.0 die funktionale Sicherheit und die Sicherheit vor Eingriffen von außen – zwei der wichtigsten Faktoren für die nächste Software-Generation in vernetzten und autonomen Fahrzeugen. Dieser Echtzeit-Hypervisor des Typs 1 basiert auf QNX SDP 7.0, dem 64Bit-Embedded-Betriebssystem von Blackberry, das Entwicklern erlaubt, sicherheitskritische von nicht-sicherheitskritischen Umgebungen zu partitionieren und zu isolieren. Dadurch wird sichergestellt, dass kritische Systeme nicht gefährdet werden.

Die Internetkonnektivität in der Medizintechnik erfordert geeignete Maßnahmen zum Schutz sensibler Patientendaten. Der folgende Beitrag beschreibt wichtige sicherheitsrelevante Verfahren, die Designer während des Entwicklungsprozesses von vernetzten Medizingeräten anwenden müssen. Durch die Umsetzung dieser Vorsichtsmaßnahmen können Softwareentwickler hochmoderne Geräte entwerfen, die Patientendaten schützen. 

Open-eVision-Software für verbesserte OCR

Euresys hat die neue Version seiner Vision Software veröffentlicht. Open eVision 2.0 enthält die neue EasyOCR2-Bibliothek und verfügt über ein einfacheres Lizenzsystem ohne Upgrade-Notwendigkeit. Optische Zeichenerkennung (OCR) ist eine wichtige Aufgabe für Bildverarbeitungs-Software zur Automatisierung von Produktionsprozessen.

Günstiger J-Link für Studium und Ausbildung

Segger ergreift Initiave zum Thema Ausbildung: Professionelle Debug Tools für angehende embedded Experten. Der Leistungsumfang ist dabei wie von den J-Links gewohnt, jedoch mit einem Preis passend zum Studentenbudget. Der J-Link EDU mini bietet alle innovativen Merkmale, die auch an den kommerziellen J-Link-Modellen geschätzt werden, zu einem Preis von 15Euro.

Fraunhofer ESK unterstützt KMU beim Einstieg in Industrie 4.0

I4.0 Comlab: Das ist die Testumgebung des Fraunhofer ESK, mit der kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ihre Geräte und Softwarelösungen für die Industrie 4.0 prüfen lassen können. Unternehmen haben die Möglichkeit, für ihre Projekte eine Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zu beantragen.

Auf der ‚building IoT‘-Konferenz, die vergangene Woche in Heidelberg stattfand, stand das Internet der Dinge im Fokus. Während es am Mittwoch auf der Fachkonferenz für Softwareentwickler praxisnahe Workshops gab, fanden am Donnerstag und Freitag zahlreiche Vorträge statt, die sowohl Grundlagen als auch Projektberichte aus verschiedenen Industriezweigen beinhalteten. Ein zentrales Thema, das sich durch viele Vorträge zog, war das Thema Sicherheit.

Lynx veröffentlicht LynxOS-178 2.2.4

Lynx Software veröffentlicht die neue Version 2.2.4 seines DO-178 zertifizierten Echtzeitbetriebssystems (RTOS) LynxOS-178. Die Version zeichnet sich bei sicherheitskritischen Softwaredesigns durch echte Portierbarkeit aus und unterstützt offene Standards, wie Face (Future Airborne Capability Environment), Posix (Portable Operating System Interface) und Apex (ARINC 653 APplication EXecutive).

Leicht bedienbare EMV-Testsoftware

Hersteller von elektrischen und elektronischen Modulen, Bauteilen, Geräten und Systemen müssen über eine elektromagnetische Verträglichkeits-(EMV-)Prüfung gewährleisten, dass ihre Produkte keine anderen Komponenten und Geräte stören.

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Mid-Range-Oszilloskope

Um die Herausforderungen beim Design moderner Elektronik besser bewältigen zu können, bieten die neuen Mixed-Signal-Oszilloskope (MSO) der Serie 5 von Tektronix einige Innovationen: Dazu gehören die erste FlexChannel-Technologie der Branche, die vier, sechs oder acht analoge und bis zu 64 digitale Kanäle ermöglicht, eine integrierte Protokoll-Analyse und einen Signalgenerator, ein neues 12Bit-Signalerfassungssystem, ein hochauflösendes kapazitives Touch-Display und eine intuitive Bedienoberfläche mit Direktzugriff. Das gewährleistet einen tiefen Einblick in komplexe Embedded-Systeme.

Embedded Plattform

Der europäische Bildverarbeitungsverband EMVA plant erstmals vom 12. bis 13. Oktober zusammen mit der Messe Stuttgart die Ausrichtung der Embedded Vision Europe (EVE) Conference in Stuttgart. Über die Ziele und Inhalte der Veranstaltung sprachen wir mit Gabriele Jansen, Mitglied im ehrenamtlichen Vorstand der EMVA und Geschäftsführerin von Vision Ventures.Gabriele Jansen: Das Thema Embedded Vision hat ein großes Potenzial für die europäische Industrie: sowohl für die Anbieter von Vision Technologien als auch für die Produktentwickler aus den Kundenbranchen. Die größte Dynamik im Bereich Embedded Vision sehen wir derzeit in Silicon Valley, dort wo die großen Prozessorhersteller ansässig sind. In Europa fehlte bislang noch eine Plattform, die umfassend und kompetent zu den neuen Technologien und teilweise auch neuen Playern der integrierten Bildverarbeitung informiert. Diese Lücke möchten wir mit der neuen Konferenz schließen. Als Verband sehen wir eine unserer vornehmlichen Aufgaben in der Information und Kommunikation relevanter Themen, sowohl in unsere eigene Branche hinein als auch nach außen hin zu den Anwendern. Mit der EVE bieten wir den Anbietern von Produkten und Technologien die Möglichkeit, über aktuelle Entwicklungen und technische Highlights zu informieren und den Anwendern die Chance, sich mit dem sehr hochwertigen Konferenzprogramm einen aktuellen Überblick zu verschaffen. Die begleitende Fachausstellung sowie die Option, sich bereits im Zuge der Registrierung mit anderen Konferenzteilnehmern zu vernetzen und Business Meetings zu vereinbaren, sind eine ideale Plattform um die Konferenzthemen und Geschäftskontakte zu vertiefen.
Jansen: Die EVE informiert über aktuelle Entwicklungen aus allen relevanten Bereichen. Ein Programmpunkt beschäftigt sich mit den Hardware-Plattformen für Embedded Vision: heterogene Systeme bestehend aus CPU, GPU und Mikroprozessoren, FPGAs und dedizierten Vision Prozessoren. Des Weiteren werden neue Möglichkeiten zur Bildakquisition vorgestellt: miniaturisierte Systeme, aber auch 3D-Technologien und Multi-Sensorsysteme. Natürlich liegt ein Schwerpunkt auch auf dem Thema Software. Aktuell ist Deep Learning in aller Munde. Wir beleuchten die Einsatzmöglichkeiten im industriellen Umfeld und vergessen dabei aber auch die bewährten Verfahren nicht. Abgerundet wird das Programm durch Beiträge zum Thema Standardisierung von Schnittstellen und durch erfolgreiche Applikationsbeispiele umgesetzter Produkte.

 „In Europa fehlte bislang noch eine Plattform, die umfassend und kompetent zu den neuen Technologien und teilweise auch neuen Embedded Vision Playern informiert.“Gabriele Jansen, EMVA
Jansen: Die Konferenz richtet sich vornehmlich an Produktmanager und Produktentwickler von Embedded Vision Systemen. Das Spektrum der Vorträge ist ausgerichtet auf die kreativen Köpfe, die Innovatoren und Technologieexperten in den Unternehmen, deren Aufgabe und Mission es ist, Produkten das Sehen beizubringen. Teilnehmer aus Management, Vertrieb und Strategieentwicklung gewinnen in komprimierter Form einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, welche die integrierte Bildverarbeitung eröffnet. Unsere Konferenzteilnehmer kommen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Industrien: Robotik, Agriculture, Automotive, Fabrikautomation, Security/Surveillance, Logistik und Retail, Medical und Healthcare, und viele mehr. Embedded Vision ist eine Schlüsseltechnologie für eine ganze Generation neuer Produkte aus allen Bereichen.
Jansen: Die VISION ist die Weltleitmesse für Bildverarbeitung und findet im Zweijahres-Turnus in Stuttgart statt. Über 450 Aussteller präsentieren dort über drei Tage das ganze Spektrum der Bildverarbeitung, von der Kernkomponente bis zum schlüsselfertigen System. Die EVE hingegen ist eine Fachkonferenz spezifisch zum Thema Embedded Vision, einem Teilgebiet der Bildverarbeitung, das insbesondere in den letzten zwei bis drei Jahren gehörig an Fahrt aufgenommen hat. Neue Entwicklungen, insbesondere im Bereich der Prozessoren und der Software, eröffnen neue Möglichkeiten der Produktentwicklung: visuelle Intelligenz wird integrierter Bestandteil einer weit größeren Anzahl an Produkten, als dies bis gestern noch möglich war. Welche Möglichkeiten es gibt, welche Plattformen zur Verfügung stehen, welche Aufgaben heute wie gelöst werden und wie man sich für die Zukunft rüsten kann – darüber informiert diese neue Konferenz. Begleitend zum Konferenzprogramm gibt es eine Fachausstellung im Table Top Format, bei der sich die Konferenzteilnehmer gleich hands on bei den Anbietern der neuen Technologien informieren können. Damit wird sich die Embedded Vision Europe als jährlich stattfindende Konferenz dauerhaft im Veranstaltungskalender unserer Branche etablieren.

Jansen: Das VISION Team der Messe Stuttgart und die EMVA als Interessenvertreterin der europäischen Bildverarbeitungsindustrie arbeiten schon seit vielen Jahren in verschiedenen Bereichen erfolgreich zusammen. Das Thema Embedded Vision haben wir uns beide auf die Fahnen geschrieben. Die Kompetenz und langjährige Erfahrung europäischer Unternehmen mit der industriellen Applikation von Vision Technologien ist eine exzellente Basis für erfolgreiche Produktentwicklung unter Nutzung neuer Hardware- und Software-Plattformen. Dies möchten wir mit der EVE befördern. Die EMVA ist dabei Veranstalterin und verantwortlich für Konzeption, Inhalt und Organisation der Konferenz, die Messe Stuttgart stellt den Veranstaltungsort mit aller Infrastruktur und trägt mit ihrer Kompetenz aus vielen Jahren Weltleitmesse Bildverarbeitung zur erfolgreichen Bewerbung der Veranstaltung bei.

Interview mit Gabriele Jansen,
Mitglied im ehrenamtlichen Vorstand der EMVA
European Machine Vision Association

& Geschäftsführerin von Vision Ventures
www.embedded-vision-emva.org

Kontron hat bei der Hauptversammlung in Bobingen mit rund 86% des vertretenen Kapitals eine breite Mehrheit für die Zustimmung zum Verschmelzungsvertrag mit der S&T Deutschland Holding AG erhalten. Hannes Niederhauser, Vorstandsvorsitzender der Kontron AG resümiert: „Ich freue mich sehr, dass wir eine deutliche Mehrheit unserer Anteilseigner für unser Verschmelzungsvorhaben gewinnen konnten.

Mikrocontroller erhöhen die Leistungsfähigkeit und senken den Stromverbrauch

Microchip kündigt eine neue Serie von 32-Bit-Mikrcontrollern (MCUs) auf Basis der Xtreme Low Power (XLP) Technologie an. Die PIC32MX1/2 XLP Serie bietet PIC32MX-Kunden einen einfachen Übergang auf mehr Leistungsfähigkeit bei geringerem Stromverbrauch. Damit erhöht sich sowohl die Funktionsvielfalt als auch die Akkulaufzeit tragbarer Geräte.

Robuster Box-PC mit Intel Apollo Lake I für mobile Kommunikation

Der BL51E ist ein lüfterloser und wartungsfreier Box-PC für IoT und speicherintensive Anwendungen in Zügen, Bussen oder Nutzfahrzeugen. Eine Vielzahl von Kommunikations-Schnittstellen machen den Box-PC variabel nutzbar.

Deep Learning-Schulung für Bildverarbeitungsentwickler

Die Embedded Vision Alliance veranstaltet am 7. September 2017 in Hamburg ein ganztägiges Training zum Thema Deep Learning für rechnergestütztes Sehen, das auf TensorFlow von Google basiert. Tiefe neuronale Netze liefern in vielen Bereichen der visuellen Erkennung exzellente Ergebnisse, z.B. bei der Erkennung von Gesichtern und Objekten oder auch beim Thema optischer Fluss. Selbst sehr anspruchsvolle Aufgabenstellungen, wie das Lesen von Lippen, führen beim Einsatz solcher Algorithmen zu vielversprechenden Ergebnissen. Aus diesen Gründen sollten Entwickler, die sich mit der Lösung schwieriger Bilderkennungsaufgaben befassen, Techniken aus dem Bereich der tiefen neuronalen Netze als mögliche Basis für ihre Arbeit unbedingt in Betracht ziehen.