embedded design 2 2017 ()

Gefahrlose Sicherheit

Damit Hacker funktional sichere Softwaresysteme (Safety) nicht von außen manipulieren können, müssen sie entsprechend geschützt werden. Vor dem Hintergrund des Internet der Dinge (IoT) gewinnt die Thematik an Dringlichkeit, denn der zunehmende Vernetzungsgrad von Embedded-Systemen vergrößert die Angriffsfläche auf das Gesamtsystem enorm. So reicht bereits ein Einfallstor, um Zugriff auf das gesamte Netzwerk zu erlangen – auch auf ungeschützte, funktional sichere Systeme. Die gemeinsame Betrachtung von Safety & Security ist effizient und spart in der Entwicklung wertvolle Zeit und Kosten.

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Optane Orkan

Die neuen Intel Core Prozessoren der siebten Generation, die congatec auf Thin Mini-ITX Motherboards, COM Express Modulen und kundenspezifisch entwickelten Plattformen anbietet, bringen mit ihrer überarbeiteten 14nm Mikroarchitektur zahlreiche Verbesserungen für Embedded Systeme. Neben den üblichen Verbesserungen bei CPU, GPU und Energieeffizienz ist das extrem schnelle Intel Optane Memory die technologisch wohl interessanteste Innovation.

Student Day: Das Internet der  unheimlichen Dinge

Von echten Branchenexperten lernen und Kontakte zu wichtigen und großen Unternehmen der Embedded-Branche knüpfen – das sind die Ziele von über 1.000 Studenten aus ganz Europa, die zum Student Day im Rahmen der embedded world Exhibition&Conference am 16. März 2017 im Messezentrum Nürnberg erwartet werden. Bereits zum achten Mal wird dieser veranstaltet und hält neben der Möglichkeit, Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern zu knüpfen, auch einen Vortrag von Sascha Wolter, Senior Manager Connected Home, Deutsche Telekom AG bereit.
„Sascha Wolter ist ein echter Visionär, der trotz seiner jungen Jahre schon viel erreicht hat. Wir freuen uns sehr, dass ein so intelligenter Kopf den Studenten neue Denkanstöße und Sichtweisen bieten wird. Von ihm können sie eine Menge lernen!“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Matthias Sturm, Messebeiratsvorsitzender der embedded world und geistiger Vater des Student Day.

Vom IPC@Chip zum IoT@Chip

16 Jahre nachdem die Erfolgsgeschichte IPC@Chip begann, startet Beck IPC nun kompatibel in die Zukunft. Was im Jahr 2000 der PC im DIL-Gehäuse, basierend auf 186 und MSDos war, wird nun der Server als SoM basierend auf Linux und ARM. Hierzu sprachen wir mit Christoph Müller, Business Development Manager, Beck IPC. Beck IPC nimmt am Automatisierungstreff 2017 teil.

Marktplatz Industrie 4.0

Industrie 4.0 und die digitale Transformation sind als Trendthemen unserer Zeit seit einigen Jahren sehr präsent. Doch geht es statt um Zukunftsvisionen inzwischen immer öfter um den praktischen Nutzen und die schnelle Umsetzung entsprechender Projekte. Diese Entwicklung aufgreifend wurde der Marktplatz Industrie 4.0 ins Leben gerufen, der als neuer Bestandteil des Automatisierungstreffs einen Schwerpunkt auf konkrete Use Cases für Industrie 4.0 und IIoT legt.

Automatisierungsgeräte in die Cloud bringen

Mit Proficloud stellt Phoenix Contact eine Lösung zur Verfügung, mit der man Profinet-Geräte einfach in die Cloud bringen kann. Der folgende Beitrag erläutert zunächst, was Proficloud ist und wie es funktioniert und zeigt dann anhand eines Anwendungsbeispiels den praktischen Nutzen für Anwender.

UP2: Makerboard mit Rechenpower

Welchen Preis wären Sie bereit zu zahlen, um Ihr Projekt mit Intel ‚Apollo Lake‘ zu starten? Wie wäre es mit 139$ inklusive integriertem Memory- und Storage-Speicher? Die Kosten sollten jedoch nicht der einzige Grund sein, um Ihr Projekt mit UP Squared (UP2) zu starten. Daneben gibt es nämlich noch weitere Vorteile, die wir Ihnen hier vorstellen.

Ein flexibler Box-PC für Home Automation

Voraussetzungen für den Einsatz im Home-Automation-Bereich sind u.a. eine stromsparende Prozessortechnologie und eine einfache Vernetzbarkeit aller Geräte. Die modulare Rechnerfamilie H1-A3 von MSC Technologies kommt als kompaktes Gateway in Home-Automation-Anwendungen zum Einsatz. Zur schnellen und günstigen Realisierung der IoT-Lösungen, ist der Box-PC für Wind River XT IDP 3.1 und Microsoft Azure zertifiziert.

Raspberry Pi: Fünf ungewöhnliche Projekte

Der Raspberry Pi ist für seine ungewöhnlichen Einsatzmöglichkeiten bekannt. Trotz der zentralen Bildungsaufgabe ist er so individuell einsetzbar, dass die Maker-Szene quasi täglich neue Projekte realisiert. Wir stellen Ihnen fünf Projekte vor.

i.MX 8: Sicherheit, Energieeffzienz und Leistung

Speicherung und Abruf von Echtzeitdaten in der Cloud sind für industrielle Embedded-Produkte längst nicht mehr nur eine Option – sie werden zur Priorität. Viele Industriekunden verlangen nach modernen, nutzerfreundlichen Touchscreens mit reichhaltiger Grafik und Sprachsteuerung. Dieser Trend hin zu komplexen industriellen Interfaces mit Cloudanbindung baut spürbaren Druck bei Prozessorleistung, Sicherheitsfunktionen und Multimediaerlebnis auf. Die Herausforderung heißt, den Entwicklungs- und Wartungsaufwand für solche immer komplexer werdenden Systeme zu reduzieren.

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Mid-Range-Oszilloskope

Um die Herausforderungen beim Design moderner Elektronik besser bewältigen zu können, bieten die neuen Mixed-Signal-Oszilloskope (MSO) der Serie 5 von Tektronix einige Innovationen: Dazu gehören die erste FlexChannel-Technologie der Branche, die vier, sechs oder acht analoge und bis zu 64 digitale Kanäle ermöglicht, eine integrierte Protokoll-Analyse und einen Signalgenerator, ein neues 12Bit-Signalerfassungssystem, ein hochauflösendes kapazitives Touch-Display und eine intuitive Bedienoberfläche mit Direktzugriff. Das gewährleistet einen tiefen Einblick in komplexe Embedded-Systeme.

Embedded Plattform

Der europäische Bildverarbeitungsverband EMVA plant erstmals vom 12. bis 13. Oktober zusammen mit der Messe Stuttgart die Ausrichtung der Embedded Vision Europe (EVE) Conference in Stuttgart. Über die Ziele und Inhalte der Veranstaltung sprachen wir mit Gabriele Jansen, Mitglied im ehrenamtlichen Vorstand der EMVA und Geschäftsführerin von Vision Ventures.Gabriele Jansen: Das Thema Embedded Vision hat ein großes Potenzial für die europäische Industrie: sowohl für die Anbieter von Vision Technologien als auch für die Produktentwickler aus den Kundenbranchen. Die größte Dynamik im Bereich Embedded Vision sehen wir derzeit in Silicon Valley, dort wo die großen Prozessorhersteller ansässig sind. In Europa fehlte bislang noch eine Plattform, die umfassend und kompetent zu den neuen Technologien und teilweise auch neuen Playern der integrierten Bildverarbeitung informiert. Diese Lücke möchten wir mit der neuen Konferenz schließen. Als Verband sehen wir eine unserer vornehmlichen Aufgaben in der Information und Kommunikation relevanter Themen, sowohl in unsere eigene Branche hinein als auch nach außen hin zu den Anwendern. Mit der EVE bieten wir den Anbietern von Produkten und Technologien die Möglichkeit, über aktuelle Entwicklungen und technische Highlights zu informieren und den Anwendern die Chance, sich mit dem sehr hochwertigen Konferenzprogramm einen aktuellen Überblick zu verschaffen. Die begleitende Fachausstellung sowie die Option, sich bereits im Zuge der Registrierung mit anderen Konferenzteilnehmern zu vernetzen und Business Meetings zu vereinbaren, sind eine ideale Plattform um die Konferenzthemen und Geschäftskontakte zu vertiefen.
Jansen: Die EVE informiert über aktuelle Entwicklungen aus allen relevanten Bereichen. Ein Programmpunkt beschäftigt sich mit den Hardware-Plattformen für Embedded Vision: heterogene Systeme bestehend aus CPU, GPU und Mikroprozessoren, FPGAs und dedizierten Vision Prozessoren. Des Weiteren werden neue Möglichkeiten zur Bildakquisition vorgestellt: miniaturisierte Systeme, aber auch 3D-Technologien und Multi-Sensorsysteme. Natürlich liegt ein Schwerpunkt auch auf dem Thema Software. Aktuell ist Deep Learning in aller Munde. Wir beleuchten die Einsatzmöglichkeiten im industriellen Umfeld und vergessen dabei aber auch die bewährten Verfahren nicht. Abgerundet wird das Programm durch Beiträge zum Thema Standardisierung von Schnittstellen und durch erfolgreiche Applikationsbeispiele umgesetzter Produkte.

 „In Europa fehlte bislang noch eine Plattform, die umfassend und kompetent zu den neuen Technologien und teilweise auch neuen Embedded Vision Playern informiert.“Gabriele Jansen, EMVA
Jansen: Die Konferenz richtet sich vornehmlich an Produktmanager und Produktentwickler von Embedded Vision Systemen. Das Spektrum der Vorträge ist ausgerichtet auf die kreativen Köpfe, die Innovatoren und Technologieexperten in den Unternehmen, deren Aufgabe und Mission es ist, Produkten das Sehen beizubringen. Teilnehmer aus Management, Vertrieb und Strategieentwicklung gewinnen in komprimierter Form einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, welche die integrierte Bildverarbeitung eröffnet. Unsere Konferenzteilnehmer kommen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Industrien: Robotik, Agriculture, Automotive, Fabrikautomation, Security/Surveillance, Logistik und Retail, Medical und Healthcare, und viele mehr. Embedded Vision ist eine Schlüsseltechnologie für eine ganze Generation neuer Produkte aus allen Bereichen.
Jansen: Die VISION ist die Weltleitmesse für Bildverarbeitung und findet im Zweijahres-Turnus in Stuttgart statt. Über 450 Aussteller präsentieren dort über drei Tage das ganze Spektrum der Bildverarbeitung, von der Kernkomponente bis zum schlüsselfertigen System. Die EVE hingegen ist eine Fachkonferenz spezifisch zum Thema Embedded Vision, einem Teilgebiet der Bildverarbeitung, das insbesondere in den letzten zwei bis drei Jahren gehörig an Fahrt aufgenommen hat. Neue Entwicklungen, insbesondere im Bereich der Prozessoren und der Software, eröffnen neue Möglichkeiten der Produktentwicklung: visuelle Intelligenz wird integrierter Bestandteil einer weit größeren Anzahl an Produkten, als dies bis gestern noch möglich war. Welche Möglichkeiten es gibt, welche Plattformen zur Verfügung stehen, welche Aufgaben heute wie gelöst werden und wie man sich für die Zukunft rüsten kann – darüber informiert diese neue Konferenz. Begleitend zum Konferenzprogramm gibt es eine Fachausstellung im Table Top Format, bei der sich die Konferenzteilnehmer gleich hands on bei den Anbietern der neuen Technologien informieren können. Damit wird sich die Embedded Vision Europe als jährlich stattfindende Konferenz dauerhaft im Veranstaltungskalender unserer Branche etablieren.

Jansen: Das VISION Team der Messe Stuttgart und die EMVA als Interessenvertreterin der europäischen Bildverarbeitungsindustrie arbeiten schon seit vielen Jahren in verschiedenen Bereichen erfolgreich zusammen. Das Thema Embedded Vision haben wir uns beide auf die Fahnen geschrieben. Die Kompetenz und langjährige Erfahrung europäischer Unternehmen mit der industriellen Applikation von Vision Technologien ist eine exzellente Basis für erfolgreiche Produktentwicklung unter Nutzung neuer Hardware- und Software-Plattformen. Dies möchten wir mit der EVE befördern. Die EMVA ist dabei Veranstalterin und verantwortlich für Konzeption, Inhalt und Organisation der Konferenz, die Messe Stuttgart stellt den Veranstaltungsort mit aller Infrastruktur und trägt mit ihrer Kompetenz aus vielen Jahren Weltleitmesse Bildverarbeitung zur erfolgreichen Bewerbung der Veranstaltung bei.

Interview mit Gabriele Jansen,
Mitglied im ehrenamtlichen Vorstand der EMVA
European Machine Vision Association

& Geschäftsführerin von Vision Ventures
www.embedded-vision-emva.org

Kontron hat bei der Hauptversammlung in Bobingen mit rund 86% des vertretenen Kapitals eine breite Mehrheit für die Zustimmung zum Verschmelzungsvertrag mit der S&T Deutschland Holding AG erhalten. Hannes Niederhauser, Vorstandsvorsitzender der Kontron AG resümiert: „Ich freue mich sehr, dass wir eine deutliche Mehrheit unserer Anteilseigner für unser Verschmelzungsvorhaben gewinnen konnten.

Mikrocontroller erhöhen die Leistungsfähigkeit und senken den Stromverbrauch

Microchip kündigt eine neue Serie von 32-Bit-Mikrcontrollern (MCUs) auf Basis der Xtreme Low Power (XLP) Technologie an. Die PIC32MX1/2 XLP Serie bietet PIC32MX-Kunden einen einfachen Übergang auf mehr Leistungsfähigkeit bei geringerem Stromverbrauch. Damit erhöht sich sowohl die Funktionsvielfalt als auch die Akkulaufzeit tragbarer Geräte.

Robuster Box-PC mit Intel Apollo Lake I für mobile Kommunikation

Der BL51E ist ein lüfterloser und wartungsfreier Box-PC für IoT und speicherintensive Anwendungen in Zügen, Bussen oder Nutzfahrzeugen. Eine Vielzahl von Kommunikations-Schnittstellen machen den Box-PC variabel nutzbar.

Deep Learning-Schulung für Bildverarbeitungsentwickler

Die Embedded Vision Alliance veranstaltet am 7. September 2017 in Hamburg ein ganztägiges Training zum Thema Deep Learning für rechnergestütztes Sehen, das auf TensorFlow von Google basiert. Tiefe neuronale Netze liefern in vielen Bereichen der visuellen Erkennung exzellente Ergebnisse, z.B. bei der Erkennung von Gesichtern und Objekten oder auch beim Thema optischer Fluss. Selbst sehr anspruchsvolle Aufgabenstellungen, wie das Lesen von Lippen, führen beim Einsatz solcher Algorithmen zu vielversprechenden Ergebnissen. Aus diesen Gründen sollten Entwickler, die sich mit der Lösung schwieriger Bilderkennungsaufgaben befassen, Techniken aus dem Bereich der tiefen neuronalen Netze als mögliche Basis für ihre Arbeit unbedingt in Betracht ziehen.